Sommersonnenwende
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Sommersonnenwende wird je nach Quelle vom
20.06. - 23.06. als Mittsommerfest gefeiert. Am 21. Juni ist die eigentliche
Sommersonnenwende, d.h. es ist der längste Tag im Jahr und die kürzeste
Nacht. Nach dieser Nacht beginnt der Weg von der Licht in die Schattenzeit. |
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Die Sonne hat jetzt ihre größte Kraft, sie
steht am höchsten. Es ist die Zeit des Wachstums und der Reife. Nicht nur in der Natur, sondern auch unsere
Ideen und Pläne haben Zeit zum Reifen gehabt. |
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Die Sommersonnenwende ist ein Venusfest.
Jetzt findet die Heilige Hochzeit statt. Die reife rote Göttin
vermählt sich mit ihrem selbsterwählten Heros und fügt mit ihrer Kraft alle
Spaltung und Zerrissenheit, Trennung zusammen. Sie segnet damit die Früchte der Erde. Das
Fest der heiligen Hochzeit ist gleichzeitig Fest der Fülle und Erfüllung Die Sommersonnenwende wird als das heiligste
Fest im Jahresrad gefeiert. Es ist die Zeit der Heilung. Es ist ein euphorisches Fest mit großen Feuern
und Feuerrädern (symbolisiert den Lauf der Sonne) und wird mit den
Nachtgeistern gefeiert. |
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Nach diesem Fest beginnt der Weg in die Tiefe,
wir stehen auf der geheimnisvollen Schwelle zur Dunkelheit Lautes Knallen von Peitschen , Brüllen und
Schreien soll die Dämonen vertreiben , die die Ernte bedrohen. Zieht der
Rauch der Feuer über die Ernte, heißt es, daß die Ernte besonders gut wird. Es ist auch ein Fest der Litha -
keltische Mondgöttin. Litha steht für Überfluß und Fruchtbarkeit,
Macht und Ordnung. Der Planet für die Sommersonnenwende ist die Mondin.
Heide Göttner Abendroth sagt dazu, daß Feuerverehrung immer eine Verehrung
der Mondin sind. Die weibliche Kraft der Mondin steht jetzt auf
dem Höhepunkt - die Mondgöttin erscheint als Venusgestalt. |
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Venus von Willendorf
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Von Venus wird vieles im heutigen
Sprachgebrauch abgeleitet. z.B. kommt Venedig von Venus. Die Venusberge
gelten als Zauberberge der Venus. Der Schamhügel der Frauen heißt auch
Venusberg. |
Venus als heiliger Gral
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Venus wird mit Artemis gleichgesetzt -
auch eine Göttin der Jagd. Venus ist die Göttin der Liebe, der Geburt und des
Todes. Natürlich ist Venus auch verchristlicht worden.
Sie wurde zur Heiligen Venerina. In Balkanländern heißt sie St. Venere und
wird bei der Heirat von den Frauen um Hilfe gebeten. Venus erscheint am
Himmel als Abendstern, auch Stella Maris = Stern des Meeres |
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Andere Göttinnen für die Sommersonnenwende sind: |
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Cerridwen - die oft mit dem Kessel der Wiedergeburt dargestellt
wird. Der Kessel ist der Gegensatz zum Kreuz -
symbolisiert den Mutterleib , bestand in Babylon aus Lapislazuli ( unter der
Kontrolle der Schicksalsgöttin Siris - Mutter der Sterne) |
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Lapis wird gleichgesetzt mit dem blauen
Himmel, im Kessel wird der Met der Wiedergeburten gerührt. Lapis hat die
Macht, Wiedergeburten zu ermöglichen. Ishtar
( Babylon ) Astarte ( Kanaan ) Aphrodite ( Griechenland ) Aime
( Irland ) Der Tag vor der Sommersonnenwende gilt als zauberkräftig. |
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