Brauchtümer zu Ostara

Ostara ist die Zeit der Elfen, Zwerge, Feen, Einhörner (die nach der Legende nur von Jungfrauen gesehen werden können)

Viele Symbole, Tiere, Pflanzen wurden von der Kirche aus dem Matriarchat übernommen:

Das Ei ist Zeichen der Fruchtbarkeit, es ist weiß und steht damit für den jungfräulichen Aspekt des Festes.

Das Bemalen der Eier war früher ein Ritual junger Frauen, die damit ihre Fruchtbarkeit und die Fähigkeit Kinder zu gebären feierten.

Die Eier wurden meist rot gefärbt, als Symbol der ersten Blutung und mit dem Erdsymbol bemalt Gleichschenkliges Kreuz in einem Kreis)

Auch wird das Ei in manchen Religionen als Modell des Urbeginns angesehen. Sie glauben daran, daß Sonne und Mond, Erde und Himmel aus einem Ei entstanden.

Deshalb wird das Ei auch als segensbringende Speise angesehen.

Das Ei gilt auch als mystisches Symbol der Schöpferin, deren Weltei den Embryo des Universums enthält.

Die große Göttin - Mutter der Nacht gebar das Weltei, aus dem Ei entstand der Mond, aus den Schalen Himmel und Erde.

Das Ei, die Schalen und das Kochwasser wurden als Zaubermittel angesehen. Sie dienten als Schutz - und Fruchtbarkeitszauber.

Welche zu Ostara ihre erste Regelblutung hat, wurde besonders verehrt. Dieses Blut galt als heiliges Blut, es wurde über den Äckern ausgegossen um die Fruchtbarkeit der Felder zu verstärken.

 Ein weiterer Brauch ist es, zu Ostara Gebildebrote aus einem süßen Teig herzustellen.

 

Brötchen, welche in der Mitte einen Einschnitt haben, symbolisierten die Vulva als Symbol der Fruchtbarkeit.

Geflochtene Teigzöpfe stellen die Vereinigung der drei Seiten der Göttin dar.

 Der Hase - gilt als Fruchtbarkeitssymbol, er versinnbildlicht die ständige Erneuerung des Lebens.

In einer Legende heißt es, "Wenn man einen Hasen fangen will, müsse man ihm Salz auf den Schwanz streuen"

Salz reinigt und der somit von seiner Fruchtbarkeit und unbändigen Lebenskraft getrennte Hase wird zum zahmen Mümmelmann.

Mit dem eierlegenden Hasen wurden zwei Legenden zu einer verknüpft, die so keiner mehr versteht.

Der Hase wurde auch als Geheimnisträger gesehen, der nichts weiter erzählt (Mein Name ist Hase, ich weiß von nichts) 

Jetzt ist eine gute Zeit, um sich an Personen oder Versprechen zu binden. Aber auch, um sich von Altem endgültig zu lösen und etwas Neues anzufangen.

Gedanken , Träume und Wünsche sollen in Erfüllung gehen.

Wasser, welches am Ostersonntag schweigend aus einer Quelle geschöpft wurde, galten genauso wie der Tau als reinigend, heilend und segnend.