Ostara

Der Name für Ostern kann von der Göttin Ostara (germanische Göttin des Frühlings)stammen. Manche sagen auch, daß die Benennung für Ostern daher kommt, daß die Sonne im Osten aufgeht.

Bei den Kelten ist Ostara das Fest der Morgana - Königin von Avalon - Morgan le Fay und dem Feenland Ura geweiht 

Die Göttin Ostara ist die Göttin des strahlenden Lichts, des wiederkehrenden Frühlings, Göttin der Erneuerung, des beginnenden Lebens, des Neuanfangs.

Ihr heiliger Baum ist die Birke. Sie begleiten die heiligen Tiere - Hase und Marienkäfer.

Geopfert wurden ihr unblutige Opfer wie Brot und Eier.

 Sie steigt im Osten aus dem Meer auf, in ein goldschimmerndes Gewand gehüllt, trägt gelbe Schuhe und zarte Blumen. Keime brechen aus ihren Schuhen hervor, wenn sie über die Erde geht. 

Weiße Hasen sind ein Symbol für die Vollmondin. 

 Matriarchat : Polarität /Ergänzung der Geschlechter war wichtig

 

Im Kreis des Jahres spielt die dreifaltige Göttin (Jungfrau, menstruierende Frau, weise Frau) eine große Rolle. Ihr wird aber ein SELBSTGEWÄHLTER Gefährte (Heros) zur Seite gestellt, der mit ihr den Fortbestand des Lebens (des Jahreskreises ) sichert. 

Zu Ostara befindet sich die Göttin im Stadium der Jungfrau. 

Der Heros (zur Wintersonnenwende / Julfest geboren) ist zu einem jungen Mann herangereift.

Beide strotzen vor Kraft und werden diese aneinander zu Ostara messen.  

Die Göttin erwählt / initiiert bei den Spielen ihren Heros, um zu Beltane im Mai ( Walpurgis) mit ihm die heilige Hochzeit zu vollziehen.

 

 

Nach den Kämpfen /Spielen überreicht die Mädchengöttin ihrem Erwählten (Heros) einen rotgoldenen Granatapfel als Zeichen ihrer Wahl und als Symbol für ihre erste Blutung. Der Apfel ist Symbol der ewigen Jugend. 

Durch den Apfel wird der Heros initiiert. Er tritt ein in das Reich des Wissens und erkennt die Mysterien der Göttin. Sie inthronisiert ihn damit. 

Die goldene Seite des Granatapfels steht für die Sonne (Heros), die rote für die menstruierende Frau (Göttin) 

Mondin (Göttin) und Sonne (Gott) gehören zusammen, um den Lebenskreislauf zu erhalten. 

Bibel: Eva wird von der Schlange zum Sündenfall animiert.

 

1. Bis dahin war die Schlange ein heiliges Tier des Matriarchates. - Symbol der Erneuerung, Wiedergeburt, Mondtier

- wird in dem Zusammenhang als Böse deklariert

 2. Eva wurde von Gott "gemacht" , kann also nicht selbst so böse sein. (Gott erschuf den Menschen nach seinem Bilde) 

Also wird die Schlange dazu benutzt, Eva zu verführen. 

Adam nimmt den Apfel der Macht aus Evas Händen entgegen.

Dieses war bis zu dem Zeitpunkt eine matriarchale Handlung, Eva teilt ihre Macht mit Adam.

Also wurden die Beiden aus dem Paradies verbannt, denn das konnte ja nun nicht sein, daß alte heidnische Gewohnheiten, denen die Macht und Heiligkeit der Frau zu Grunde liegen, weiter gepflegt wurden. 

Als nächstes wurde der Sinn des Festes von der Kirche radikal verändert

Jesus, der auch zu Weihnachten wie der Heros wiedergeboren wurde, wird ans Kreuz genagelt und stirbt.

Heros aber erlebt die Blüte seiner Lebenszeit, strotzt vor Kraft. Er wächst mit der Natur im Laufe des Jahreszyklus und schenkt ihr seine Kraft.

Das Matriarchat feiert diese Jugend . Der Heros stirbt erst im Herbst, wenn gleichzeitig die Natur stirbt. Er begibt sich in die Dunkelheit, die Erde.  

Das Matriachat feiert die Einheit von Körper, Geist und Seele.

Die Kirche trennt die Seele vom Körper, der damit keinen natürlichen Lebenszyklus entfalten kann. 

Die Teilung von Leib und Seele rechtfertigt Zerstörung. 

Jesus wird nur geistig fruchtbar, er verweigert jegliche Zeugungskraft, die ja jetzt von der Kirche als Sünde bezeichnet wird.

Er verweigert die Fortpflanzung, die für den Jahreszyklus wichtig ist. 

Gleichzeitig werden alle körperlichen Dinge, die Naturverbundenheit herstellten, als Sünde tabuisiert.

Sexualität, Geburt und Tod, Menstruation, kurz alle weibliche Vorgänge, die bis zu diesem Zeitpunkt etwas ganz Natürliches waren.