Brauchtümer zu Lichtmeß

Reinigungsrituale

Dinge, die uns belasten, die wir beenden wollen, können auf einen Zettel geschrieben werden und in einem Reinigungsfeuer verbrannt werden. Damit soll alles ausgelöscht werden, was damit in Verbindung besteht, was diesen Dingen Bedeutung gibt.

Auch soll Lichtmeß ein guter Tag zum Orakeln, Kartenlegen und Handlesen sein.

Früher war dieser Tag für die häuslichen Belange da. Es wurden Dienstboten eingestellt oder entlassen.

Eine wichtige Rolle spielte der Honig , auch als Sonnensaft bezeichnet. An diesem Tag werden die Bienenstöcke verehrt.

Eberesche

Lichtmeß steht im Zeichen der Eberesche. Dieser Baum ist der heiligen Brigid geweiht. Er trägt die dreifaltige Göttin in sich. Die weißen Blüten werden der Jungfrau gleichgesetzt, die roten Früchte der menstruierenden, fruchtbaren Frau und der schwarzer Stamm der alten weisen Frau. Die Eberesche gilt als der 1. Hexenbaum. Sie ist eine Schwester der Birke. Sie zieht den Blitz an und ist auch dem Donnergott geweiht.

Die Eberesche ist ein kraftvoller weiblicher Schutzbaum, der eine spezielle Doppelschwingung hat. Sie kann verwandeln, beschleunigen und stabil , regelmäßig machen. Sie wird dem Element Luft zugeordnet. Die Eberesche ist ein Schutzbaum für Kraftplätze, sie hält Frau kann kleine Holzscheiben oder Ästchen ( zu einem gleichschenkligen Kreuz mit rotem Faden verbunden) als Schutz, Kraft und Glückstalismane verwenden. Die roten Beeren schützen vor starken Schmerzen u. helfen bei Frauenleiden Vorsicht! Zu viele davon wirken abführend !! Außerdem wirken sie harntreibend, allgemein stärkend und in ihnen ist viel Vit. C enthalten. Sie sollen auch negative Energien fernhalten können. Deshalb wurden sie auch oft um Friedhöfe herum gepflanzt (um die Geister drinnen zu bannen) und stehen bei Frauenkultplätzen. Sie gilt auch als Baum des Lebens. Sie stärkt psychische Kräfte und weckt Fähigkeit zum Hellsehen. Frau kann sie auch als Fruchtbarkeits-

und Abwehrzauber verwenden. Früher wurden Neugeborenen kleine Ästchen der Eberesche neben das Bettchen gelegt, da sie vor zu schnellem Wachstum schützen sollen und die Widerstandsfähigkeit erhöhen. Aus dem Holz lassen sich gut Zauberstäbe und Wünschelruten herstellen.

Wacholder

Wacholder kann frau zum Reinigung von Ritualplätzen nehmen. Er gilt als Symbol für Verwandlung, Heilung und Schönheit. Als Kette oder Armband getragen, macht er magisch schön. Er kann vor Unfällen schützen. In einem kleinen Leinensäckchen bei sich getragen, hilft der Wacholder bei Diäten Gewicht zu verlieren und sich trotzdem wohlzufühlen.

Lavendel

Lavendel ist gut für Inspiration, Intuition und Weisheit. Sein Duft soll Männer magisch anziehen. In einem Säckchen bei sich getragen unterstützt er in der Liebe, bei Schutz und Reinigung. Er kann beim Geistersehen helfen.

Frauenmantel

Jeden Morgen und Abend sammelt sich der Tau in den Blättern des Frauenmantels. Sammelt frau diesen Tau vor Vollmond , soll eine magische Wirkung haben. Der Tau wird wie Parfüm verwendet und soll bei der Suche nach einer neuen Liebe helfen. Aus den Blättern kann frau Liebeszauber, Amulette und Talismane herstellen. Außerdem helfen magische Bäder bei der Heilung.

Osterluzei

Diese Pflanze unterstützt jeden Neubeginn. Sie gibt Energie und Power das Angefangene durchzustehen. Bei der Hochzeit unters Bett gestreut kann Osterluzei neues Leben anziehen. Die ganze Pflanze giftig!!!

Veilchen

Veilchen mit Lavendel verbrannt, verbreitet friedliche Stimmung. Es bringt Atmosphäre von vergeistigter Sinnlichkeit (Lichtmeß). Das 1. Veilchen bringt Glück ins Haus. Es kann dafür sorgen, daß der größter Wunsch in Erfüllung geht. Im grünen Stoffbeutel bei sich getragen, hilft es gegen Wund- und Kopfschmerzen. Außerdem kann frau es verwenden, wenn sie denkt von negativen Verzauberungen oder Geistern betroffen zu sein. Das Veilchen ist eine absolute Erdpflanze mit starker Verbindung zum Schattenreich. Es hilft gegen Launen und Aggressionen und auch gegen Nervosität und für gesunden Schlaf.